Tag 33 (die Odyssee der Langhaargang)

Ich habe nach dem Beitrag gestern gemerkt, dass nicht die Ramona den Zahlendreher bei der Tagesnummerierung hat, sondern ich. Tag 11 existiert zweimal. Um den Kalender zu berichtigen wird deshalb ein Kombitag (Tag 32/33) eingeführt. Kombitage dauern auch 24 Stunden.

Penny! Penny! Aufstehen wir sollten gleich da sein. Wie viel es ist? So gegen 6. Ohh tschuldigung. Dann haben wir mindestens noch 1 Stunde 30 Minuten. Ok gute Nacht.
ich entschwinde Traumland zurück. Penny folgt mir. Nach einer Stunde gibt’s Frühstück. Kartoffelnchips und Kaugummi. Dabei können wir die sehr interessante Tierwelt des Zuges begutachten. Überwiegend Mäuse und Kakerlaken aber auch manchmal Ratten. Aber keine Angst es sind nicht so viele und sie huschen höchsten um dein Bein. Nicht schlimmes.
Wir nahmen trotzdem alle die Füße hoch.
Die zurückliegende Nacht war durchwachsen. Immer mal wieder sind wir durch „chai, chai, coffee, coffee“ Rufe aufgeweckt worden. Die wollen nämlich ihr Zeug auch den Schlafenden verkaufen. Um sich das besser vorstellen zu können muss man wissen, dass wenn man noch aufbleiben will, sei es um zu lesen oder um zu quatschen, man normalerweise das Licht anlässt. Jetzt kommt der chai coffe Verkäufer in einen fast dunklen Zug. An seiner Seite brennt ein einzelnes Licht. Er frägt diese Leute ob sie chai oder coffee wollen und geht danach weiter. Dabei ruft er in den, nun komplett dunklen, Zug ob jemand ein Heißgetränk will. Nicht leise sonst hört ihn ja keiner. Tja der Service ist in Indien einfach zu jeder Tageszeit gut. Was aber noch viel witziger ist sind Hauptverkaufszeiten. So haben wir 5 chai coffee und einen milk Verkäufer hintereinander erlebt. Im Abstand von 50 cm hasteten sie durch den Wagon und preisen schreiend ihre Ware an. Die nehmen sich doch richtig das Geschäft weg. Mich wundert es, dass zu keinen Prügeleien oder anderen kommt.
Nach der Ankunft in Mumbai werden wir erst einmal von Taxifahrer belagert. (hier sind Rickschas nicht so populär denn sie dürfen nicht in alle Bereiche fahren. Warum? Keine Ahnung.) Wir wollen mit dem Zug fahren. Der ist allerdings mehr als voll. (Ja in diesen Fall geht mehr als voll. Eine Handvoll sitzt am Dach neben der spannungsführenden Leitung.) Außerdem kostet erste Klasse so viel wie ein Taxi und ist auch nicht gerade leer. Die Taxifahrt ist sehr bequem aber das der Taxifahrer nicht gut Englisch kann ist ein chronisches Leiden und sollte uns noch kleinere Probleme bescheren.
Das spartanisch eingerichtete Guest House ist für Mumbais Verhältnisse echt günstig und es gefällt mir wie es ohne weiteren Schnick Schnack auskommt.
Wir wollten noch was kaufen. Also gings los zum Basar. Hier zeigte sich das chronische Sprachproblem sehr deutlich. Sie verstanden uns nicht, konnten die Karte nicht lesen und kannten die Straßen nicht. Deshalb benötigten wir 2 Taxifahrten und eine Stunde  zu Fuß suchen für das finden eines Basars der nur 2 km vom Ausgangspunkt entfernt war. Es begann mit der Aussprache. „Chor Basar“ dorthin wollten wir. Die einen Taxifahrer sagten „tschor“ die anderen „chur“ und einer sagte sogar „chor“. Endlich dort angekommen waren wir heiß. Die Beschreibung im Reiseführer „Den Chor Basar säumen am Ende der dhabu street zahlreiche Ledertaschengeschäfte mit schönen Waren“
Was uns aber nach der Odyssee erwartete waren zwei kleine Geschäfte mit nichts, dass wir wollten. Wenigstens ich kam auf meine Kosten. Denn ich begann die Straßenstände zu kosten. Da wir ja nur noch zwei Tage hier sind, habe ich mir gedacht; dass es Zeit ist meinem Magen und meinem Darm das letzte abzuverlangen und mich auf das lecker riechende Sträßenstände essen zu stürzen. Na wir werden sehen. In diesen Fall gillt dass Motto: No risk no fun.

Der Beitrag heute war ein bisschen längrr aber es ist ja auch ein Kombitag, da erlebt man immer mehr.

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