Tag 31 (ein Wecker frei von Zusatzstoffen)

KAWUMMM
Blitz und Donner. Na wenigstens ein natürlicher Wecker. Nach einem kurzen Hektikmoment ob die von mir aufgehangenen Kleidungsstücke und Handtücher nass geworden sind (ja), drücke ich auf die Schlummertaste meines natürlichen Weckers und hoffe das die Zeit bis zum nächsten Mal wecken lange ist. (Geht sogar)
Das normale wecken übernimmt hier der Hahn aus dem Nachbargrundstück. Dieser tickt jedoch nicht mehr richtig. Er weckt ab 4 Uhr früh und ab dann nicht zu selten. Wird Zeit, dass er mit einem liebevoll gemeinten Roundhousekick neu gestellt wird. (Gewalt gegen Tiere wird von dem Autor nicht unterstützt. Es hört sich einfach nur besser an)
Aber ich höre Hoffnung, nämlich kein kickeriki. Anscheinend hat ihn jemand gestern neu gestellt und es dabei übertrieben, denn die Schlummertaste bleibt bei dem Wecker heute dauerhaft gedrückt. Was soviel heißt, wie der kräht nie wieder. Zumindest heute nicht.
Das Problem an Hotels am Sandstrand ist, dass der Sandstrand nicht vor deinem Zimmer halt macht. Und nach 4 Übernachtungen und langsam Sandstrand im Zimmer, will ich auch irgendwie einen neuen Raum bewohnen. Also auf nach Mumbai. Erste Station auf dem Weg: Margao
Durch die Umstände, kein Bock auf Basare mit den Rucksäcken und kein richtiger Absperrplatz für Rucksäcke, behindert, entscheiden wir uns für Essen gehen. Im Tato. Wenn einer mal nach Margao kommt geht da rein. Sehr günstig obwohl es ein super Ambiente hat, riesige Portionen und nebenbei sogar noch lecker schmeckt.
Nach einer etwas längeren Wartezeit und dem beinahe in einem falschen Zug einsteigen, fährt unser Zug nach Mumbai ab.

Zur Gestaltung des gestrigen Beitrags habe ich etwas ausgelassen, wie z.B. die echt krassen Bilder. Keine Angst die Wunden sind überhaupt nicht tief und sollten bald verheilen. Es tut auch nicht sehr weh.

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Bein

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Linker Arm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem noch Bilder unseres Spaziergangs gestern.

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Und natürlich das pizza essen.
Dazu sei die umständlichkeit erwähnt.
Ramonas Salami wurde aus Italien importiert (8000km Luftweg, die müssen allerdings noch um afrika also viel viel weiter. Ich schätze das dreifache also 24000 km Schifffahrt). Wir kommen aus Deutschland (8000 km plus Fahrt nach Palolem also 9000 km), um in Palolem italienische Pizza zu essen (Entfernung Deutschland Italien mitte 1100 km). Irgendwie dämlich oder?
Aber schmeckt.

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Beim Strandaufenthalt danach haben wir es nicht hinbekommen alle irgendwie schön drauf zu sein. Der Blitz war einfach zu hell
Hier das beste:

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Und das schlechteste

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Ramona und ich haben eigentlich ausgemacht das wir ein Gedicht zu dem Tag schreiben. Uns dann austauschen und daraus dann ein Goethe ähnliches Textstück konzipieren. Leider habe ich gedacht es geht um den vorherigen Tag (Tag 30). Deshalb lest ihr jetzt Ramonas Ballade zu Tag 31 (oder wie ihn Ramona nennt: Tag 32. Wir haben da leichten Zwiespälte über die zählweise der Tage)

 

Tag 32: Reimtag

Andy sagt:“ Wie wärs den mal mit einem Tag aus Reimen“
„Willst du das wirklich ernst meinen?“
Jetzt sitz ich hier und schreib dieses Gedicht.
Dabei wollt ich das überhaupt nicht.
Der Tag fing an mit einem heftigen Gewitter.
Es regnete viele Liter
Morgens traf uns dann die Erkenntnis wie ein Blitzschlag.
Woran das wohl liegen mag?
Manuel ist doch der Großzügige im Bunde gewesen,
da wir jetzt das geschenkte Buch von ihm lesen.
Gepackt und los gings
Palolem ließen wir jetzt links
In den Bus stiegen wir ein,
2 Stunden später sollten wir in Margao sein
Dort waren wir dann und wussten nicht weiter,
wir standen voll auf der Leiter
Was sollten wir 5 Stunden tun, was sollen wir machen,
wir hatten echt nichts zu lachen.
Wir entschieden uns in ein Restaurant zu gehen,
im Reiseführer haben wir Tato gesehen.
Los gings und es hat sich echt gelohnt
Im Restaurant wurden wir mit einem leckeren Essen belohnt
Die Zugstation sollte unser nächstes Ziel sein.
Dort gingen viele Menschen aus und ein.
Jetzt hier am Bahnhof und hab das Gedicht.
Wollt ich das überhaupt? Ich glaube nicht!

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