Tag 21 (Verabschiedung)

ByeBye Udaipur

ByeBye Udaipur

Blitzgenesung. Ich fühle mich wieder stark. Kein Schwindel mehr. Nur eines bleibt und ich hoffe nicht lange. Monsum. Nach dem aufstehen bleibt nicht lange Zeit. Es werden hastig Pancakes verdrückt und die Verabschiedung von unseren sehr guten Reisebegleitern war eher kurz und schmerzlos. Nicht eine Träne ist geflossen.

Dann schnell zum Bus. Am Busbahnhof angekommen frage ich noch wo der Bus halten wird. Er kommt ja erst um 8:30 (steht zumindest auf dem Fahrschein) und es ist jetzt erst 8:04, aber immer eine halbe Stunde davor da sein. Etwas später (so ca. gegen 8:05) kommt der Bus. Ich entreiße den Gefragten mein Ticket und wir sputen los. Uff. Gerade noch geschafft. Deshalb heißt es also: „immer eine halbe Stunde eher da sein“
Im Bus unterhalte ich mich auf Brocken Englisch mit einem ganz normalen ein bisschen interessierten Inder, ohne das ich mich irgendwie gezwungen fühle etwas zu kaufen oder so.
Er erzählt mir es gibt drei Haltestellen in Ahmedabad und wir sollen die zweite aussteigen. Bei der ersten wird die Ramona rausgewunken. Wir können/sollen aussteigen. Ok wenn der Busschaffner das so sagt dann wird er wohl recht haben. Der andere hat sich womöglich nur vertan. Aber denkste. Des war ein Rikschafahrer der uns herrausgewunken hat um uns jetzt in die Stadt fahren zu dürfen. Na mal wieder reingefallen. Die sind aber auch gewieft. Wenigsten ist die Rikschafahrt unschlagbar günstig. Im Gegensatz dazu sind die Hotelspreise anscheinend mit Gold gesalzen worden. Nach längerer Recherche bekommen wir ein für uns passendes für 1550 Rupie (20 €), hier echter Wucherer. Genauso wie die Restaurants. Aber wir finden ein günstiges. Zum ersten Mal in Indien Lamm essen, bzw sogar das erste mal Fleisch essen (nein das andere gilt nicht).

Gedanken:
-Ahmdabad ist ziemlich dreckig

Ahh gut eine Ampel da kann ich hinüber gehen.
Aber Vorsicht in Indien ist das nicht so leicht.
Wie man in Indien über die Straße geht (Ahmdabad bei der Ampel)

Man frägt sich vielleicht was klüger ist. Bei rot oder bei grün gehen. Aber da gibt es ein ganz klares: „Es ist vollkomen egal. Bei beiden Ampelphasen ist der Verkehr komplett irre und hat pauschal zwei Spuren mehr als gebaut.“

Das überqueren:
Der Trick: Das Muster zu erkennen wo sind die drei Spuren auf der zweispurigen Straße. Dann erste größere Lücke weiter zur nächsten Spur.  Das kann man dann bis auf die andere Straßenseite so weitermachen.
Ausnahme: ein großes Gefährt wie Lkw oder großes Auto kommt dann eine Spur zurück. Hier ist vorausschauendes Spurlückenhüpfen angesagt.
Besonders aufpassen bei Scheinlücken. Manchmal entstehen spontan Lücken bei denen man hüpfen könnte aber das nächste Motorrad bzw Rickscha hat ihn schon. Warten.
Und allgemein gilt in der Ruhe liegt die Kraft, aber auch nicht zu ruhig. So ein bisschen ruhig halt. Na jetzt wisst ihr alles. Viel Glück.

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