Tag 14 (Good bye Schlafwagen)

Schnnaaaarch rrrn rrrrn… waas schon morgen. Wir sind schon da. Schlafwagen fahren ist super. Man nutzt die Fahrtzeit (5 Stunden) für ein Schläfchen und man braucht kein Hotel für die Nacht. Beim Ausstieg werden wir von tausenden Schleppern bedrängt und unser Abholer ist nicht da, ein bisschen planlos nehmen wir den Schlepper von gestern Abend, mit dem hat man wenigstens in Ruhe sprechen können. Die Mädels meinen: „wir sollen uns nicht so belagern lassen“. Sie machen das besser. Bei ihnen reicht ein „we don’t want your service“ und jeder weiß, dass hier nichts zu holen ist. Das glaube ich nicht. Wir einigen uns darauf nächstes mal einen besseren Plan zu haben. Außerdem wollen sie es mal versuchen und sich beweisen. Nächstes mal werden also die Heerscharen von Schlepper (die natürlich nur uns ansprechen und nicht die Frauen) mit einem „They decide“, „the boss is there“ oder „No, go there“ umgelenkt. Ich glaube sie habe sich das leichter vorgestellt, aber mit einem Plan schafft sie das locker. Ich freue mich jetzt schon darauf.
Schaun wir mal wie das delta squad team ohne die beiden hinteren Personen auskommt.
Reloded and ready to go
Nach der Besichtigung des Hotels und noch eines anderes zum Vergleich, werden Verhandlungen über Kameltouren in die Wüste geführt. Da wir nach langer Verhandlung einen moderaten Preis (statt 2600, 1400) bekommen gehen wir nicht weiter und vergleichen mit anderen (sollte man aber machen). Es siegt die Bequemlichkeit. Es geht noch am selben Tag los. In 3 Stunden. Noch genug Zeit auf den Basar zu gehen. Dort wollen mir Jugendliche ihren Service der Schuhreperatur andrehen. Die Sandalen sind total kaputt, 2 Riemen gerissen. Ich frage einen von ihnen woher er seine Schuhe hat, denn genau so welchr will ich. Wir gehen zu zwei läden aber die haben nichts. Ich schlage ein Tauschgeschäft vor. Meine neuen kaputten, gegen seine alten, die aber gut aussehen. Der Deal wir mich noch 150Rs und 3 Bananen kosten dann bin ich stolzer Besitzer einer paar Schuhe und einer Geschichte, wie ich mit einem Straßenkind Schuhe tauschte.
Nach bis jetzt ungelösten Kreditkartenproblemen mit Pennys Karte, geht die Kameltour los. Sie beginnt schlecht.
Der schmierige Typ der uns zu der Tour noch Turbane versprochen hat, holt mich ab um Turbane zu kaufen. Er sagte er habe sie auf Lager. Im Turbanladen gibt es keine Auswahl aber er will das ich welche mitnehme. Die gefallen den anderen nicht so. Außerdem will er uns Opium andrehen.
Danach wird es super. Auf Kamelen geht es in die Wüste.

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Nach Steinen kommt Sand. Witzig: auch hier draußen haben wir eine Motorrickscha gesehen. Wir erreichen unser Lager und machen Weltmeisterschaften im Sandlaufen mit vorherigen drehen, Dünenweitsprung…
Dabei reißen die Hosen der Shoppingqueens. Und zwar alle drei im Schritt. Haben ja schon 5 Stunden gehalten. Sie planen sich beim Verkäufer am nächsten Tag mächtig aufzuführen. Pennys Riss geht fast über 20 cm und ist richtig witzig. Sie hat Sand überall. Aber anscheinend stört es nicht.
Unsre Guides haben für uns gekocht (leckerster masala chai) und wir haben noch eine schöne Zeit hier draußen wo keiner ist. Man fühlt richtig die Unendlichkeit der Welt.

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