Tag 13 (holi Fest)

9.451.565Rs mit heutigen Wechselkurs sind das 122.747,60€. Was bekam man zu Kriegszeiten dafür? Hier bekam man das dafür:

image

Ganz im Gegensatz zu einem Hotel in der Nähe des Forts (6 km von dem Palast entfernt). Hier sagte uns ein Hotelangestellter sein Hotel kostet „eighthundredmillionthousend rupies“ übersetzt achthundermillionenthausend Rupien.
Der ganze Palast ist ein Hotel. Wir kamen in den Genuß mitzubekommen wie neue Gäste begrüßt werden. Es ertönen Trompeten und eine tiefe Trommel. Nach dem Palastbesuch und einem Eis geht es wieder zurück in die Stadt. Dort geraten wir in ein Fest für Ganesha. Man kann sich es als holi Fest vorstellen. Noch ehe man sich versieht strotzt man vor rosa im Gesicht, gelb auf der Kleidung und grün überall.

image

Es wird fröhlich getanzt und die Inderinnen zeigen uns wie das funktioniert, so geht’s also durch die Straßen. Wie ein Zirkus gehen wir mit lautem Trommeln, haufenweise Inderinnen, Kindern (alles eine Familie) und fünf Touris durch die Stadt. Manu gefällt das sehr, tanzt ausgelassen und bekommt deshalb am Ende ein süßes Kompliment von einer Inderin.

Ausgelassenes Tanzen Manu
Obwohl die MäAusgelassenes Tanzen Andidchen uns zu sich nach Hause einladen wollen, kommt es nicht dazu. Der Grund dafür ist das Oberhaupt der Familie, die Oma (der Drache). Sie hat etwas dagegen, obwohl sie vorher mit Manu noch Armbänder getauscht hat (davon hat er sogar eine Wunde). Schade. So jetzt stehen wir da. Ohne Hotel. Ohne Dusche. Mit Farbe. Die Farbe muss ab. Gott sei Dank finden wir bald eine Wasserquelle. Doch die Farbe geht nur halb ab. So wandern wir durch die Stadt, zurück zu unseren Hotel. Wenigsten erlaubt uns unser Hotelier das wir uns bei ihm duschen können. Doch die hartnäckige Farbe will trotz seife und peeling nicht vollständig abgehen. (vll funktioniert ja Nitroverdünnung, haben wir aber nicht ausprobiert). Da wir noch einen Snack für unsere Zugfahrt brauchen, bestellen wir 10 chapati, ein Nutella Glas und die anderen kaufen gefühlte 1kg Schokoriegel ein. Gut gerüstet geht es auf zum Nachtzug. Vor dem Einstieg in den  Nachtzug wird über ein Thema(Erlebnis eines Freundes) diskutiert das uns auch treffen sollte. Der Sachverhalt: Ich steige in einen vollen Zug ein. Kein Sitzplatz mehr vorhanden. Ich habe reserviert, doch an meinem Platz sitzt eine Oma. Wie handelst du? Der Freund von uns bat die Oma aufzustehen und Fahrgäste um ihn rum haben sein Verhalten scharf kritisiert. Ist das in Ordnung? Unser Ergebnis war: man hat sich extra einen Platz reserviert und es ist sein gutes Recht diesen einzufordern. Aber der Ton sollte angemessen sein und wenn die ältere Dame bald aussteigt kann man das noch abwarten. In Deutschland. Zu dem kritisieren war unsere Meinung, dass sie, wenn sie sich daran so aufregen, ja selbst aufstehen können.
Und wie es der Zufall will sitzt bei uns eine alte Dame mit ihrer schönen Enkelin. Na super.
Aber wir regeln das und am Ende bekommen sie auch genug. Ich werde langsam müde… rrrrzzzpüüü schnarch guuuute rrrrzzzppüü na schnarch cht.

Ramona „woher kommt eigentlich die Musik?“
Andreas: „aus dem Lautsprecher“

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s