Tag 9 (Guru)

Meine Zukunft. Wird schon. Doch heute soll ich es genauer kennen lernen. Nach der Verabschiedungsparty für Dario geht es gleich am nächsten Tag um 7 zu einem Guru.  Nämlich zum Guru, des Inders den wir gestern kennengelernt haben. Nach Angabe von Geburtsdatum und Name geht es los. Saturn und Merkur stehen schlecht, Venus gut. Ich hab viel Glück aber mein Sexualitäts und Sprirtualitäts Chakra wird geschwächt. Die Sterne sagen mir, dass ich nur eine geringe Ausdauer beim Sex habe, meine Beziehungen (auch freundschaftliche) nicht lange halten, sie die Beziehung beendet, ich mehr reisen werde aps Manu und noch viel mehr aber ich hab leider ein paar Nebenaussagen vergessen. Muss ich wohl nochmal zu einem Guru. Ich kan das kompensieren indem ich einen ruby star kaufe. Leider merke ich erst bei späten überlegen das der mir nichts andrehen will, sondern mir helfen. Ich lehne ab. Bei Manu erfährt nicht über sein Chakra stattdessen aber das er eine Ausländerin heiraten wird, es sich besser mit seiner Mutter versteht als mit seinem Vater und er oder ein Verwandter eine schlimme Krankheit hatte die die Familie schwer getroffen hat. Für schlimmere Fälle gibt’s auch härtere Steine, deshalb hat der Manu einen Smaragd.
Wenn ich an irgendwas glauben darf dann an meine eigenen Götter. Wie z.B. den hier:
Die Göttin
Als wir vom Guru zurück kommen setzt regen ein. Monsum.

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Hier hat es aber gar nicht so geschüttet. Es mangelt eher an Kanaldeckel und vielleicht noch eine Kanalisation vor den Kanaldeckel.
Yes komplette letzt Reihe im Bus ist noch frei. Schon bald wissen wir auch warum. 30 cm Sprünge bei Straßenschäden sind in den letzten Reihen ganz normal.
In Pushkar angekommen merken wir wie schlimm ein Kartell ist. Die rickschafahrer haben sich zusammengeschlossen und verlangen 200Rs für eine 4km Fahrt. No possible my friend. Aber da er bei jedem Rickschafahrer mitgeht und mit ihm Hindi redet und andere Fahrer uch soviel wollen jaben wir keine Chance. Doch da passe ich einen ab. Er will 200. Jedoch krigeb wir ihn schnell auf 100. Der Andere ist sauer. Er schimpft und gestikuliert wild. Deshalb will unser Fahrer am Ende auch mehr. Na gut Mitleid. Die berühmte Moschee entpuppt sich als schreckliche Wahl. Wir werden von den Menschenmassen angestarrt und es laufen so viele bettelnde Kinder, Krüppel und alte Frauen herum, die alle denken das weiße Menschen besonders viel Geld haben. Das war kein schönes Erlebnis. Auch bei der Rückfahrt merken wir die Macht des Kartells. Aber auch hier lässt sich jemand finden. Als er merkt wie viel Gepäck wir haben will er eine größere Rickscha von Anderen. Kriegt er nicht.
Deshalb…

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…das war vll eine holprige enge Fahrt, bei der wir viele grinsende Gesichter von Einheimischen ernteten.
Manu und ich haben ein High five Battel. Die Regeln: aus einem fahrenden Fahrzeug ein High five bekommen. Leider hab ich am Anfang die Buchhaltung vergessen und jetzt hat die High five Beauftragte Ramona mir einige nicht anerkannt.  Nichtsdestotrotz steht es 6:2 für mich. Der coolste war auf der anschließenden fahrt nach Pushkar aus dem Bus den Manager des Hotels bei dem wir bleiben wollten gehigh fived. Da sind wir jetzt also gute Nacht.

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