Tag 8 (bis auf die Knochen feilschen)

So damit ihr euch mal ein Bild von unseren Fortbewegungsmittel machen könnt:

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Diese Motorrickscha (hier genannt: tuc tuc) ist aber nicht in ihrer natürlichen Umgebung photographiert. Denn Motorrickschas sind Rudel und Fluchtmaschinen. Man sieht sie entweder zusammen mit anderen auf einem Platz (vorzugsweise Touristen Attraktionen) stehen oder sie fahren mit waghalsigen Tempo zum nächsten Rudel. Der Mensch daneben ist ein sogenannter Rickschazähmer (umgangssprachlich Rickschafahrer). Er zähmt die wilde Rickscha sodass sie auch an anderen Orten halten kann. Wie zum Beispiel an einem sehr schönen Tempel.

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Gut gefüttert (Benzin) ist das tuc tuc in der Lage weite Entfernungen wie z.B. 10 km zum Jaipur Fort in kurzer Zeit zurückzulegen.  Und man denkt gar nicht wie viel sie bei einem solchen Tempo tragen kann. In Deutschland passen in einen 1er bmw 4 Leute in diese etwas kleinere Rickscha sind wir locker zu sechst gefahren und ich will behaupten, dass wir zu 8 auch fahren könnten. Bei der Besichtigung des Forts sah ich zum ersten Mal einen dieser monströsen Dickhäuter von ganz nah.

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Sehr schön angemalt und verziert geht dieser Koloss gemächlifh seinen Weg. Es sieht sehr gut aus. Denn man muss sich vorstellen ein 2-3 Tonner belastet ein Bein nach dem anderen und macht dabei nur leise Geräusche. Auch ein anders Tier darf hier nicht fehlen.

SchlangenspielSeine Strategie: Die Schlange nerven so dass sie mich beißen will und dann herumwackeln. So dass sie mitwackeln muss. Als Resultat beobachtet man eine Schlange beim Tanzen. Waaas 500Rupies?! Never ever!! Bei der anschließenden Besichtigung gingen wir zuerst in einem Tempel und bekamen mit Farbe Glück zugesprochen.

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Rätsel warum die Inder Farbe auf dem Kopf haben gelöst. Nach einem Versteckspiel im sehr verwinkelten Fort, bei dem die Ramona gewann, peilen wir das Elefanten Village mit einem anschließenden Ritt auf Elefanten an. Während Ramona mit einem ihrer Fans flirtete, sahen wir uns den Windpalace von außen an. Ok eigentlich hat er mit ihr geflirtet. Na gut sie wollte ihn die ganze zeit einfach nur weg scheuchen. Da ich mir nach dem letzten Reinfall genau überlegt habe wie in Zukunft meine Feilschstrategie ist, hab ich gleich danach auf dem Basar ausprobiert

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Das Resultat: eine Hose für 150Rs und sonst nichts. Ich wollte auch noch ein Photobuch, aber da meine Strategie umfasst, dass ich wenns nichts funktioniert aus dem Laden herausgehe und damit nochmal den Preis drücke, musste ich auch einmal gehen. Also gingen wir weiter. Dabei sprach mich ein Inder von der Seite an. Jeder Inder der uns so angesprochen hat, wollte etwas verkaufen uns seinen Shop zeigen, irgendwie mit uns Geld machen. Deshalb ließ ich den Inder links liegen. Manu und Ramona schafften es nicht so den Inder, bzw. wie sich herausstellte die Inder, einfach stehen zu lassen und so verwickelten sie sich in ein Gespräch. Als sie dann in ein Restaurant wollten wars für mich klar. Als ich einem von ihnen erklärte das ich denke das sie uns verarschen und gehen will, reagiert er nicht wie ein Schwindler in dieser Situation. Sie wollen mit uns einen Tee trinken gehen. Misstrauisch gehen wir mit und so entsteht ein schöner Abend, in dem ich lerne das dir vll nicht alle etwas andrehen wollen die dich ansprechen. Eins ist aber gewiß.  Die meisten schon.

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